<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title><![CDATA[Text: Andrea Kleemann]]></title><description><![CDATA[Freie Texterin im Ruhrgebiet.]]></description><link>https://texte.ruhr/</link><image><url>https://texte.ruhr/favicon.png</url><title>Text: Andrea Kleemann</title><link>https://texte.ruhr/</link></image><generator>Ghost 3.19</generator><lastBuildDate>Sun, 19 Apr 2026 01:36:42 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://texte.ruhr/rss/" rel="self" type="application/rss+xml"/><ttl>60</ttl><item><title><![CDATA[Steveston oder eine Ankunft in Kanada]]></title><description><![CDATA[<p>Ein hartes Rucken und immer noch rasant schnell entschleunigt die Air Canada-Boing 777 das, was sich fast elf Stunden wie gähnende Langeweile anfühlte. Ein Traum ist Wirklichkeit. Welcome in Canada! Seit Jahrzehnten locken uns scheinbar endlose Weite, unberührte Natur und Wildnis. Jetzt ist es soweit: In den nächsten vier Wochen</p>]]></description><link>https://texte.ruhr/blog/steveston-oder-eine-ankunft-in-kanada/</link><guid isPermaLink="false">5eda739c7a81dc4e19b1bbc8</guid><category><![CDATA[blog]]></category><category><![CDATA[reise]]></category><dc:creator><![CDATA[Timm]]></dc:creator><pubDate>Fri, 27 Nov 2020 03:33:00 GMT</pubDate><media:content url="https://texte.ruhr/content/images/2020/06/vietnam_2018_786.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/06/vietnam_2018_786.jpg" alt="Steveston oder eine Ankunft in Kanada"><p>Ein hartes Rucken und immer noch rasant schnell entschleunigt die Air Canada-Boing 777 das, was sich fast elf Stunden wie gähnende Langeweile anfühlte. Ein Traum ist Wirklichkeit. Welcome in Canada! Seit Jahrzehnten locken uns scheinbar endlose Weite, unberührte Natur und Wildnis. Jetzt ist es soweit: In den nächsten vier Wochen werden wir all das endlich erwandern und erleben.</p><p>Vancouver International Airport begrüßt uns unter endlos blauem Himmel und Sonnenschein. Kurze Zeit später umarmt uns Brian so herzlich, als seien wir sehnsüchtig erwartete beste Freunde. Wir sind zu früh, unser Zimmer ist noch nicht fertig. Doch kein Problem: Ausgestattet mit ausführlichen Erklärungen und noch besseren Tipps fährt uns Brian nach Steveston, einem kleinen Fischerort im Südwesten von Richmond. In einer bühnenreifen Kulisse von liebevoll restaurierten, farbigen Holzhäusern starten wir unseren Rundgang. Gleich hinter den Häusern schlendern wir über hölzerne Stege und blicken auf das glitzernde Wasser im Hafenbecken. Fischerboote dümpeln in den Wellen, Möwen kreischen. Das muntere Treiben an Fisherman’s Warf umfängt uns, der Geruch von frisch gefangenem Fisch steigt in die Nase und vertreibt uns zurück auf den hölzernen Boardwalk und dann weiter am Hafen entlang.</p><p>Hier könnten wir nun die „Gulf of Georgia Cannery“ anschauen, ehemalige Fischkonservenfabrik und heutiges Fischereimuseum. 1894 erbaut, war dies Anfang des 20. Jahrhunderts die größte Konservenfabrik in British Columbia. Rund 2,5 Millionen Tonnen Lachs fanden damals hier ihren Weg in die Dose, im 2. Weltkrieg wurden Heringe verarbeitet. 1979 wurde die Fabrik stillgelegt, 1994 wurde sie zum Museum. Obwohl Brian uns den Besuch der Fabrik empfohlen hatte, mögen wir uns nach dem langen Flug doch lieber die frische Meerebrise um die Nasen wehen lassen und laufen weiter in den „Garry Point Park“. Eine riesige Fischernetznadel ragt unweit des Wassers in den Himmel — das Steveston Fisherman Memorial zum Gedenken an Leben und Tod von Fischern.</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/2019-08-25-00.44.21_DSC01451.jpg" class="kg-image" alt="Steveston oder eine Ankunft in Kanada"></figure><p>Schließlich erreichen wir den Strand. Unzählige Baumstämme türmen sich hier, gemächlich plätschern die Wellen des Pazifik. Wir lassen uns in den Sand fallen, blinzeln in die Sonne und stellen fest: Steveston gefällt uns und ist unser Geheimtipp für einen entspannten Auftakt in Kanada.</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/DSC01454.jpg" class="kg-image" alt="Steveston oder eine Ankunft in Kanada"></figure><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/DSC01401.jpg" class="kg-image" alt="Steveston oder eine Ankunft in Kanada"></figure><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/DSC01469.jpg" class="kg-image" alt="Steveston oder eine Ankunft in Kanada"></figure>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Testeintrag]]></title><description><![CDATA[<p>Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. 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Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver]]></title><description><![CDATA[<p>Am nächsten Tag geht’s hinein in die Stadt. Von Richmond bis ins Zentrum von Vancouver dauert es mit der U-Bahn maximal 30 Minuten. Kein Zigarettenrauch, kein Müll, keine Kaugummiflecken, keine Graffitis. Die Sauberkeit ringsum blendet uns sogleich angenehm in den Augen. Erstes Ziel ist der Canada Place. Unter blauem</p>]]></description><link>https://texte.ruhr/blog/mit-dem-rad-durch-die-wohl-schoenste-stadt-der-welt/</link><guid isPermaLink="false">5eda74187a81dc4e19b1bbd2</guid><category><![CDATA[blog]]></category><category><![CDATA[reise]]></category><dc:creator><![CDATA[Andrea Kleemann]]></dc:creator><pubDate>Sat, 31 Oct 2020 02:35:00 GMT</pubDate><media:content url="https://texte.ruhr/content/images/2020/06/2019_Mosel_028.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/06/2019_Mosel_028.jpg" alt="Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver"><p>Am nächsten Tag geht’s hinein in die Stadt. Von Richmond bis ins Zentrum von Vancouver dauert es mit der U-Bahn maximal 30 Minuten. Kein Zigarettenrauch, kein Müll, keine Kaugummiflecken, keine Graffitis. Die Sauberkeit ringsum blendet uns sogleich angenehm in den Augen. Erstes Ziel ist der Canada Place. Unter blauem Himmel flattern die überdimensionalen weißen Segel auf dem architektonisch eindrucksvollen Gebäude, das 1986 zur Weltausstellung errichtet wurde. Kreuzfahrtschiffe warten auf ihre Passagiere gen Alaska und ringsum grenzen weite Wasserflächen und die imposanten Berge der Coast Mountains an glitzernde Hochhausfassaden. Gibt es eine schönere Stadt?</p><p>Mit Blicken auf startende und landende Wasserflugzeuge geht’s zum Cool Harbour. Hier mieten wir Fahrräder, um die Stadt zu erkunden. Die Sonne strahlt, frisch weht der Wind vom Pazifik. Ein erster Schnappschuss mit Blick vom Stanley Park auf die Skyline von Vancouver muss sein. Entlang des Seawall Path, die Vancouvers größten Stadtpark entlang der Uferlinie zum Burrard Inlet über neun Kilometer umrundet, geht’s zunächst zum Brockton Point. Neun Totempfähle mit prächtigen, geschnitten Tiermotiven stehen hier. Mehr oder weniger mächtig, eindrucksvoll, farbenfroh. Die Ureinwohner der Squamish-First-Nation sind schon lange durch die Landschaft rund um Vancouver gestreift, als es die Stadt noch gar nicht gab. Dennoch sind diese Pfähle nicht von ihnen, sondern von anderen Orten  hierher transportiert worden. So oder so stellen die Totempfähle wichtige Familiensymbole dar und erzählen wahre oder mythische Geschichten aus dem Leben der Indianer.</p><p>Weiter geht’s entlang des Seawall Path und unter der Lions Gate Bridge hindurch und bald sind die Strände an der English Bay erreicht. Strandleben vor einer Kulisse aus Wolkenkratzern. Palmenblätter rascheln im Wind. Von rauher Natur des Nordens ist hier nichts zu spüren. Über die Burrard Street Bridge radeln wir über den False Creek und weiter nach Grandville Island. Auf diesem künstlich aufgeschütteten Eiland entstand in den 50er Jahren in Industriegebäuden ein buntes Künstlerviertel. Auf dem „Public Market“ tummeln sich Händler aus aller Welt und verkaufen Köstlichkeiten und Kunstwerke. Das bunte Obst ist kunstvoll zu Türmchen gestapelt. Straßenmusiker sorgen für entspannte Atmosphäre und der Duft von Pasta und Pizza mischt sich mit dem von Kaffee und orientalischen Spezialitäten.</p><p>Entlang des False Creek faszinieren die Blicke auf die Skyline, BC Place Stadion und ehemalige Gebäude der Expo 1986, in denen heute die World of Science untergebracht ist - eine beeindruckende naturwissenschaftliche Ausstellung. Unter der glänzenden Kuppel des Geodesic Dome, bis heute Blickfang am False Creek, findet sich ein Omnimax-Kino.</p><p>Vom Creek Side Park ist’s nicht weit bis Chinatown. Entlang von Keefer und Pender Street und in all den kleinen Gassen dazwischen wähnt man sich im Nu in einer anderen Welt. Chinesische Lampions und Pagoden schmücken die Straßen, Händler bieten Obst und Gemüse und chinesische Souvenirs feil, in den Supermärkten gibt es unzählige Gewürze und Lebensmittel aus Asien und aus den Restaurant duftet es nach asiatischer Küche. Inmitten von Chinatown wartet der Dr. Sun Yai-Sen Garen, 1986 von Handwerkern aus Suzhou angelegt, auf Besucher. Er gilt als einer der schönsten chinesischen Gärten weltweit.</p><p>Mit inzwischen doch schon etwas müden Beinen radeln wir durch Gastown, Vancouvers Altstadt. Gemütliche Bars, hübsche Boutiquen und Souvenirläden, Restaurants und Kunstgalerien präsentieren sich in den liebevoll restaurierten viktorianischen Gebäuden und ehemaligen Lagerhäusern des nahen Hafens und sorgen für heimeliges Ambiente mitten in der Millionenmetropole. Plötzlich pfeift und raucht es. An der Ecke Cambie Street/Water Street hat die Steam Clock einen ihrer viertelstündlich wiederkehrenden Auftritte. Touristen tummeln sich in Scharen um die Dampfuhr aus den 1870er Jahren, mühen sich um das perfekte Foto der Sehenswürdigkeit - und stehen sich letztlich immer wieder gegenseitig im Bild.</p><p>Einen letzten Stop machen wir am Harbour Centre Tower. Mit dem „Sky Lift“ geht’s in einem außen an der Fassade hinauf flitzenden Fahrstuhl rund 169 Meter in die Höhe. Im obersten Stockwerk bietet der „Vancouver Lookout“ grandiose Blick auf die wohl schönste Stadt der Welt. Im rötlichen Licht des Sonnenuntergangs erkennen wir die Konturen von Vancouver Island und die leuchtende Schneehaube des rund 140 Kilometer entfernten Mount Baker in den nahen USA. Die Kreuzfahrtschiffe am Canada Place haben längst gen Alaska abgelegt. Die Glasfassaden der Wolkenkratzer spiegeln sich im Licht, während die geradlinigen Straßen dazwischen schon fast in Dunkelheit versinken. Mit diesen grandiosen Eindrücken neigt sich unser erster Tag in Kanada seinem Ende entgegen und macht noch mehr Lust darauf, dieses wunderbare Land in den nächsten vier Wochen kennenzulernen.</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/2019-08-25-12.40.49_DSC01544.jpg" class="kg-image" alt="Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver"></figure><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/2019-08-25-11.47.26_DSC01504-1.jpg" class="kg-image" alt="Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver"></figure><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/2019-08-25-11.44.53_DSC01495-1.jpg" class="kg-image" alt="Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver"></figure><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/2019-08-25-13.57.48_DSC01580.jpg" class="kg-image" alt="Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver"></figure><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/2019-08-25-14.33.23_DSC01598.jpg" class="kg-image" alt="Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver"></figure><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/2019-08-25-16.27.58_DSC01631.jpg" class="kg-image" alt="Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver"></figure><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/2019-08-25-16.47.44_DSC01637.jpg" class="kg-image" alt="Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver"></figure><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://texte.ruhr/content/images/2020/11/2019-08-25-18.24.50_DSC01662.jpg" class="kg-image" alt="Mit dem Rad durch die wohl schönste Stadt der Welt: Vancouver"></figure>]]></content:encoded></item></channel></rss>